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Hund und Urlaub

Endlich ist es nach der langen Corona-Zeit wieder so weit: Wir können (halbwegs) unbeschwert unsere Urlaubstage geniessen!

Urlaub ist für viele von uns ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens. Und es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen, wie unsere Urlaubstage auch für unseren Hund zu einer guten Zeit werden können.

Mitnehmen oder Zuhause lassen?

Dies ist die allererste Frage, die du dir in Bezug auf Urlaub und deinen Hund stellen solltest. Grundsätzlich ist für einen Hund sein soziales Umfeld sehr wichtig, deshalb genießen es die allermeisten Hund auch, wenn sie ihren Menschen bei Urlaubsreisen begleiten dürfen. Manche Reisewünsche teilen Hunde aber so gar nicht mit uns: Flugreisen, bei denen der Hund die Zeit in einer Box im Frachtraum des Flugzeugs verbringen muß (vor allem dann, wenn er an den Aufenthalt in einer Flugbox nicht bestens gewöhnt ist) oder Kreuzfahrten, auf denen bestenfalls ein „Sandkasten“ als Löseplatz vorhanden ist und ansonsten keine Auslaufmöglichkeiten bestehen, wären Beispiele.

Der Charakter deines Hundes spielt bei deiner Urlaubsplanung und der Frage, ob er dich begleiten soll, eine Rolle. Sehr unsichere, schreckhafte Hunde sind oft schnell in für sie fremden Umgebungen überfordert und erleben damit viel Stress. Hier solltest du überlegen, ob du deinem Freund mit dem Urlaub tatsächlich einen Gefallen tust.

Zuhause lassen.

Die Unterbringung bei bekannten Freunden/Verwandten oder auch in einer, möglichst dem Hund schon vorab vertraut gemachten, guten Hundepension ist eine Möglichkeit, wenn die Mitnahme nicht möglich oder nicht gewünscht ist. In beiden Fällen ist es hilfreich, wenn die Urlaubspläne schon länger im Vorfeld klar sind, um die Betreuungsmöglichkeit rechtzeitig organisieren zu können. Speziell empfehlenswerte Hundepensionen sind während der klassischen Urlaubszeiten oft sehr ausgebucht.

Mitnehmen.

  • Auto?
  • Bahn?
  • Bus?
  • Flugzeug?

Für sämtliche dieser Reisemöglichkeiten benötigt dein Hund bei einem Grenzübertritt zumindest einen EU-Impfpass mit gültiger Tollwutschutzimpfung sowie zur eindeutigen Indentifizierung des Tiers einen Mikrochip. Je nach Zielland ist es auch dringend zu empfehlen, weitere Maßnahmen zur Gesundheitsprophylaxe zu ergreifen. Dein Tierarzt kann dich hierzu beraten. Infos im Web findest du z. B. hier:

Reisetest für Hunde

Reisen im Bus sind aus meiner Sicht, ebenso wie Flugreisen, wenn überhaupt, eher nur für kleine Vierbeiner geeignet. So klein, dass du deinen Hund bequem in einer Tasche im Fußraum oder Gang verstauen kannst. Aber auch dann mußt du daran denken, dass du bei diesen Verkehrsmitteln nicht beliebig aussteigen und deinem Hund Lösemöglichkeit und Bewegung anbieten kannst. Und dein Hund muß den (längeren!) Aufenthalt in einer solchen Transporttasche selbstverständlich gut kennen und entspannt hinnehmen.

Die Anfahrt an den Urlaubsort per Bahn bedeutet, wenn der Hund nicht in einer Tasche mitfährt, mehr Platz für deinen Hund während der Reise als im Bus oder Flugzeug. Jederzeitiges Lösen ist allerdings auch hier nicht möglich, was aber für einen stubenreinen, erwachsenen Hund kein Problem darstellen sollte. Hunde, die nicht in einer Tasche mitreisen, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen (Der natürlich vorab so trainiert sein sollte, dass er für deinen Hund keine Einschränkung bedeutet.). Weitere Infos zu Bahnfahrten mit deinem Hund kannst du hier nachlesen:

DB-Infos zum Tiertransport

Die für Hunde meistgenutzte Form des Transports in den Urlaub ist sicher die mit dem eigenen Auto. Bitte denke daran, dass Hunde weder auf der Hutablage noch auf dem Schoß des Beifahrers gut und sicher aufgehoben sind! Eine ausreichende Sicherung des vierbeinigen Passagiers ist hier in Deutschland sogar gesetzliche Pflicht. Entweder transportierst du dein Tier mit einem für Hunde zugelassenen Gurtsystem auf der Rückbank oder durch ein festes Gitter vom Fahrgastraum getrennt im Kofferraum deines Fahrzeugs. Eine gute Transportmöglichkeit stellen auch spezielle Hundeboxen dar, die es nach Maß gefertigt für sämtliche PKW-Typen gibt. Achte bei den Boxen auf stabile Materialien, eine Stoffbox hält deinen Hund im Falle eines Unfalls ohne ein extra Gitter nicht auf dem zugedachten Platz, was zu gravierenden Verletzungen bei Mensch und Tier führen kann. Ist der Hund die Box positiv gewöhnt, kann sie auf Reisen zu seinem entspannt genutzen Refugium werden. Denke daran, auf der Fahrt genügend Pausen zum Lösen und für ein wenig Bewegung des Hundes einzuplanen. Und natürlich nimmst du beim Parken an wärmeren Tagen deinen Hund immer aus dem Fahrzeug!

 

 

So bitte nicht!!;-)

 

 

 

Grundsätzlich ist es im Urlaub für deinen Hund schön, eine vertraute, nach dir riechende Decke oder ein Bett, das als Ruheort verknüpft wurde, im Gepäck zu haben. Damit sorgst du dafür, dass er sich überall schnell „wie Zuhause“ fühlt. Für ausreichend Wasser muß bei allen Reisemöglichkeiten stets gesorgt sein. Nehme wenn irgend möglich das bekannte Futter deines Hundes mit: Er erlebt viele aufregende neue Dinge und du möchtest sicher nicht, dass er gerade jetzt durch eine zusätzliche Futterumstellung vielleicht Magen- oder Darmprobleme bekommt.

Bedenke bei Reisen mit ausgedehnten Aktivitäten die Leistungsfähigkeit deines Hundes. Auch große Hitze oder ungewohnte Kälte wirken als Belastung. Gönne deinem Hund im Urlaub stets die Erholungs- und Regenerationszeit, die er individuell benötigt.

Wenn du diese Tipps beachtest, begleitet dich dein Hund sicher gerne mit in deinen Urlaub. Und du kannst in vollen Zügen die viele gemeinsame Zeit genießen, die du mit deinem vierbeinigen Freund gerade während deiner freien Tage teilen darfst.

 

 

 

 

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