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Hilfe, mein Hund ist undicht!!

Immer wieder höre ich von Kunden die Frage, ab wann denn ein Hund normalerweise stubenrein ist. Meine Standardantwort darauf ist eine Gegenfrage: „Wie alt ist denn dein Hund?“

Wenn es sich dann herausstellt, dass der Fragende einen Welpen besitzt, den er vor einigen Tagen erst vom Züchter abgeholt hat, ist die Sachlage meist klar. Junge Welpen haben noch kaum Kontrolle über ihre Ausscheidungen und benötigen oft einfach noch etwas Entwicklungszeit. Wenn die Menschen ihrem Kleinen diese Zeit geben und ihn dabei geduldig und konsequent zur Stubenreinheit anleiten, gehören die kleinen Malheure ganz schnell der Vergangenheit an. Einen Fahrplan zur schnellen Stubenreinheit findest du aktuell, wenn du unser Titelbild auf Facebook anclickst.

Ist der Vierbeiner dem Welpenalter schon entwachsen, muß das Problem differenziert betrachtet werden:

Hat der Mensch den Hund bereits als Welpe übernommen? War er schon mal stubenrein und tritt nun die Unsauberkeit plötzlich auf? Häufig haben wir es hier mit einem gesundheitlichen Problem zu tun, in Frage kommt beispielsweise eine akute Blasenentzündung. War er noch nie „dicht“? Dann liegt es meist an mangelnder oder fehlender Sauberkeitserziehung seitens des Halters, die es dem Hund bisher einfach nicht möglich machte, zu lernen, dass es gewünscht ist, sich draußen zu lösen. In beiden Fällen empfehle ich als erste Maßnahme den Gang zu einem Tierarzt, um eventuellen körperlichen Ursachen für die Unsauberkeit sicher auf die Spur zu kommen.

Ich befrage den Hundehalter in meinem Anamnesebogen und mündlich neben vielen anderen Punkten besonders zur bisherigen Vorgehensweise in Bezug auf die Stubenreinheitserziehung. Hat der Mensch ungehalten reagiert und den Hund bestraft, wenn er auf den schönen Wohnzimmerteppich pinkelte? Bekommt der Hund im Alltag genügend Ruhezeiten und leidet nicht unter permanentem Stress? Wie lange muß der Hund einhalten, ist sein Mensch vielleicht einfach zu lange außer Haus?

Im Anschluß wird der Hundehalter dann von mir zum richtigen Training angeleitet, nötigenfalls werden Begleitumstände verändert. Ich schlage vor, die „Mißgeschicke“ zu dokumentieren, um einen objektiven Nachweis für die Häufigkeit und die Orte zu bekommen. So können wir auch ganz leicht und schnell feststellen, ob das Training erfolgreich ist. Jeder Hund kann mit gutem, belohnungsbasierten Training stubenrein werden, wenn er gesund ist!

Einen Sonderfall bilden Hunde aus dem (Auslands-) Tierschutz. Sie haben durch das Leben auf der Straße oder ausschließliche Zwingerhaltung häufig schlicht nicht gelernt, dass man indoor nicht einfach „alles laufen lässt“. Die gute Nachricht: Mit gutem Training verstehen diese Tiere oft unglaublich schnell, dass sie ihre Geschäfte nur noch im Freien verrichten sollen.

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