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Antijagdtraining – Dein Weg zum Erfolg 1

Antijagdtraining – Die 6 Säulen zum Erfolg

Welche 6 Säulen?! In diesem Blog-Artikel findest du sie:

Antijagdtraining – Die 6 Säulen des Erfolges!

Und was bedeutet das jetzt genau für dich und das Training mit deinem Hund?

Lass´ uns damit loslegen, die einzelnen Punkte näher zu beleuchten!

Säule 1: Vermeide, dass dein Hund Jagderfolg hat!

Was Hund nicht übt, zeigt er nicht (weniger wahrscheinlich)!

Der nette, kleine Welpe beeilt sich immer, ganz nah bei uns zu bleiben draußen in der für ihn neuen, ungewohnten Welt. Mit fortschreitendem Junghundealter entdecken die meisten Vierbeiner ihre Selbständigkeit und erkunden auch mal ganz auf eigene Faust, was es draußen so alles zu sehen und erleben gibt.

Hattest du als Hundehalter gerade noch das trügerische Gefühl, dass dein kleiner Hund ohnehin ganz von sich aus den Kontakt zu dir hält, wendet sich das Blatt häufig ganz plötzlich. In der zweiten Hälfte ihres ersten Lebensjahres entdecken Hunde meist erstmals ihre Passion für die Jagd.

Vermeide zumindest während des ersten Lebensjahres deines Hundes den suchtauslösenden Kick, den Hetzen von Wild oder unkontrolliertes Verfolgen von Wildspuren in ihm wachruft. Gerade bei Hunden, die diesbezüglich zu den „Risikopatienten“ zählen, ist es sinnvoll, sie während des ersten 12 bis 24 Lebensmonate grundsätzlich in wildreichem Gelände nur angeleint zu führen.

Natürlich macht es auch Sinn, deinen schon älteren Hund mit jagdlicher (Vor-) Erfahrung an einer Leine zu führen. Speziell immer dann, wenn die Chance auf Wildkontakt besteht.

Säule 2: Sorge für Auslastung!

Gib´ deinem Hund alternative Aufgaben!

Körperliche und geistige Anstrengung befriedigen Grundbedürfnisse des Hundes. Insbesondere sportliche, agile Hundetypen sind in ihrem Jagdeifer leichter kontrollierbar, wenn du als Mensch dafür sorgst, dass dein Hund dieses Bedürfnis nach Auslastung in eurem Alltag kontrolliert befriedigen kann.

Es ist wichtig, dabei eine individuell günstige Balance zwischen körperlicher und geistiger Auslastung zu finden.

Beispiele für körperliche Auslastung:

Mitlaufen am Fahrrad

Dies benötigt nur wenig Vorab-Training. Achte aber darauf, mit deinem Hund jederzeit verkehrssicher unterwegs zu sein.

Begleitung beim Joggen

Gerade bei jagdlich ambitionieren Hunden ist es natürlich empfehlenswert, sie dabei mit einer an einem Jogginggurt befestigten Leine zu kontrollieren.

Zughundesport

Bikejöring, Scootern, oder Trike fahren machen Hund und Halter Spaß. Hier gibt es tolle Anbierter von Workshops und Seminaren, z. B. bei dogatwork

Übrigens: Ballspielen zählt nicht zu körperlicher Auslastung und wirkt durch die meist vom Hund dabei gezeigte hohe Erregungslage kontraproduktiv in Bezug auf erfolgreiches Antijagdtraining!

Beispiele für geistige Auslastung:

Tricktraining

Hierzu gibt es viele Buchtipps mit tollen Anleitungen, ein Beispiel ist Trickschule für Hunde (erhältlich u.a bei amazon). Auch in unseren verschiedenen Gruppenstunden geben wir regelmäßig praktische Anregungen für den Aufbau von Tricks.

Clickertraining

Die Möglichkeiten des Clickertrainings stellen wir in unseren Könnergruppen ausführlich vor. Gerade das Lernen von Aufgaben durch freies Formen fördert die geistige Auslastung der Hunde.

Nasenarbeit

Eine sehr effektive, natürliche Art der Auslastung, in der sowohl körperliche als auch geistige Bedürfnisse befriedigt werden. Die Bandbreite geht von Freiverlorensuche, Spurensuche bis hin zu Geruchsunterscheidungen. Wir bieten dir hierzu das Mantrailing an.

Außerdem startet demnächst unser Anfängerkurs Apportieren. Hier lernst du, deinen Hund im Freilauf aus der Distanz unter Kontrolle zu halten und wie du ihm durch die Suche nach den Apportiergegenständen auch den artgerechten Einsatz seiner Sinnesleistungen gönnen kannst.

Ich freue mich, dass du den Ausführungen zu den ersten beiden Tipps für erfolgreiches Antijagdtraining bis hierher gefolgt bist! Bleib´ gespannt darauf, wie es mit den nächsten Punkten deines erfolgreichen Antijagdtrainings weiter geht!

 

 

 

 

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